Es gibt Wochen die sich anfühlen als würde man auf der Stelle treten. Und es gibt Wochen in denen sich, fast unbemerkt, alles entscheidet. Diese war die zweite Art.
Was vor sieben Tagen noch eine Frage war — lässt sich das verkaufen? — ist heute ein Produkt mit Namen, Adresse und Plan. Nicht weil jemand einen großen Schalter umgelegt hat. Sondern weil eine Entscheidung zur nächsten geführt hat, und dann noch eine, und dann noch eine.
Alles begann mit der Erkenntnis dass ein bereits funktionierendes Werkzeug — gebaut für eine einzige Personalvermittlung — eigentlich für hunderte gebaut sein könnte. Der Abstand zwischen "fast verkaufbar" und "verkaufbar" war kleiner als gedacht.
Es folgte eine lange Namenssuche. Canda war weg. Recruvo war weg. Curiva war weg. Und dann: Curriva. Aus Curriculum Vitae. Ein Doppel-R das Energie hat, ein "a" am Ende das klingt wie fertig.
Innerhalb einer Stunde: Domains registriert. Postfächer angelegt. Preise definiert. Ein Blick auf den Wettbewerb der zeigte — Mona AI kostet bis zu €2.000 im Monat und braucht Wochen zur Einrichtung. Prosoft ist dreißig Jahre alt. Curriva kostet €49 und läuft sofort.
Und dann die Erkenntnis die alles verändert hat: Curriva hat zwei Seiten. Recruiter auf der einen — die fremde Lebensläufe aufbereiten. Bewerber auf der anderen — die ihren eigenen Lebenslauf zum ersten Mal professionell formulieren. Facharbeiter mit zwanzig Jahren Erfahrung die auf keiner Plattform sichtbar sind. Die gefunden werden wollen — aber nicht wissen wie.
Sidequests verlieren ihre Magie. Sofort. Der Träger sieht durch Lärm und halbgare Ideen wie durch Glas. Energie fließt in eine Richtung. Parallele Quests schmecken wie Papier.
Einmal pro Saison ruft die Gruppe ein Ziel aus. Laut. Klar. In drei Sätzen oder es zählt nicht. Solange dieses Ziel steht: +20 % auf Speed, Moral und Output. Erschöpfung greift nicht. Zweifel greift nicht. Ablenkung greift nicht.
Das Produkt ist live, die Preise stehen, die erste Rechnung geht raus. Kein Demo-Call, kein langer Vertrag — einfach hochladen und loslegen.
Recruiter nutzen Curriva täglich. Bewerber erstellen ihren ersten professionellen Lebenslauf per KI-Gespräch. Das Schwungrad dreht sich: mehr Recruiter macht Curriva attraktiver für Bewerber — und umgekehrt.
Bewerber veröffentlichen Profile. Recruiter finden Kandidaten die sonst niemand sieht. Curriva ist der Ort wo Fachkräfte gefunden werden wollen. Unternehmenswert im realistischen Szenario: €10–15 Millionen.